
Sylvia Agbih (Dr. phil.) forscht zu ethischen Fragen der Medizin und Gesundheitsversorgung mit einem Schwerpunkt auf Migration und Gesundheit, strukturelle Bedingungen gesundheitlicher Ungleichheit, Vulnerabilisierung und Rassismus. Ihre Dissertation zu „Asyl als Lebensform und Lebensort? Kritisch-ethische Untersuchung zur Situation und zu Gesundheit im Asyl.“ hat sie an der Universität Bielefeld abgeschlossen. Aktuell ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik und Geschichte der Gesundheit in der Gesellschaft an der Uni Augsburg.
Publikationen:
Asyl als Lebensform und Lebensort? Kritisch-ethische Untersuchung zur Situation und zu Gesundheit im Asyl. Sylvia Agbih. Bielefeld: Dissertation Universität Bielefeld; 2024. https://doi.org/10.4119/unibi/2990698
Zum Gebrauch und normativen Gehalt der Begriffe Vulnerabilität und Bedürftigkeit im Kontext der Gesundheitsversorgung geflüchteter Menschen. In: Alexander Krämer, Anna Christina Nowak, Kerstin Schmidt (Hg.), Z´flucht, Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung, Sonderband 1, 2021, S.89-107.
Understanding Vulnerability, and Deliberations on Justice – The Case of Refugees and Asylum Seekers in Germany. In: Florian Steger, Marcin Orzechowski, Giovanni Rubeis, Maximilian Schochow (Hg.): Migration and Medicine. Freiburg, München 2020, S. 105-126.
Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge aus ethischer Perspektive: Wo fangen die Fragen an? In: Andreas Frewer, Lutz Bergemann, Hans G. Ulrich (Hrsg.): Die kosmopolitische Klinik. Globalisierung und kultursensible Medizin. Jahrbuch Ethik in der Klinik Band 10. Würzburg 2017, S.41-74.